Neujahrsempfang des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter am 21.01.2018 in Frankfurt

Um eine alte Tradition nach vielen Jahren wieder aufleben zu lassen, hatte der Landesverband Hessen für den 21.01.2018 zum Neujahrsempfang in die Räumen der Geschäftsstellen des Landesverbandes Hessen und des Ortverbandes Frankfurt eingeladen. Wir danken allen Gästen, die uns an diesem Tag besucht und mit uns ein paar schöne Stunden verbracht haben.

Im Anschluss an die Begrüßung durch die Vorsitzenden Maja Bott und einigen einführenden Worten zur Situation der Alleinerziehenden durch die Stellv. Vorsitzenden Gabi Bues und Ulrike Peschelt-Elflein hatten die Anwesenden die Gelegenheit, anhand eines Fragebogens zu prüfen, wie gut sie die Situation der Alleinerziehenden insbesondere in Hessen kennen.

Wie nicht anders zu erwarten, war das Fachpublikum und die betroffenen Anwesenden gut über die Situation von Alleinerziehenden informiert. Andere Erfahrungen macht der Verband mit diesem Fragebogen bei Veranstaltungen, zu denen nicht nur Alleinerziehende und Fachkräfte kommen. Dort ist man wenig über die spezielle Situation informiert, in der sich Alleinerziehende befinden.

Maja Bott stellte im Anschluss die Planung des VAMV für das kommende Jahr vor und erläuterte einige Vorhaben kurz, ehe sie alle Anwesenden zu einem kleinen Imbiss einlud.

Schon während des Essens fanden viele gute Gespräche statt. Auch Gäste, die sich zuvor noch nicht kannten, hatten die Gelegenheit, sich zu vernetzen und angeregte Gespräche zu führen. Als Fazit der Veranstaltung können wir sagen: „Es war eine schöne Veranstaltung mit guten Gesprächen und Diskussionen, die wir auf jeden Fall im kommenden Jahr wiederholen werden.“
21.01.2015 (UPE)

Auf vielfachen Wunsch – hier das Rezept der Neujahrssuppe -> Käse Lauch Suppe

LV-INFO

Liebe Besucher unserer Website, hier finden Sie unseren Informationsbrief, der Auskunft über die Arbeit des Landesverbandes in 2017 gibt.INFORMATIONEN 2017 final

Kindergrundsicherung zur Vermeidung von Kinderarmut

Heute erhielten wir die Information, dass die Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) in ihrer Sitzung am Donnerstag den Beschluss verabschiedet, ein Konzept für eine Kindergrundsicherung zu entwickeln!
Hierzu das federführende Sozialministerium Brandenburg in der Pressemitteilung zur ASMK:

„Jedes fünfte Kind ist deutschlandweit von Armut bedroht, etwa jedes sechste ist von SGB-II-Leistungen abhängig. Um Kinderarmut zu bekämpfen verfolgen die Länder mehrheitlich den Ansatz, ein Konzept für die Einführung einer Kindergrundsicherung zu erarbeiten. Dafür wurde bereits mit der 93. ASMK 2016 eine länderoffene Arbeitsgruppe initiiert. Die Länder haben sich in Potsdam darauf verständigt, dass eine Arbeitsgruppe bis zur 95. ASMK 2018 als zentralen Baustein zur Vermeidung von Kinderarmut ein Konzept einer Kindergrundsicherung entwickeln soll. Parallel dazu sollen die schon bestehenden kindbezogenen Leistungen, insbesondere Kindergeld und Kinderzuschlag, bis zur möglichen Einführung einer Kindergrundsicherung weiter optimiert werden.“
http://www.masgf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.543276.de

Fachtag der Hessenstiftung: 07. Dezember 2017 in Frankfurt: Neue Vereinbarkeit – Wie Unternehmen Beruf und Familie erfolgreich fördern

Am 7. Dezember 2017 in der IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, geht es ab 13:30 Uhr weiter mit der Kongressreihe „Dialog Beruf & Familie in Hessen“ der hessenstiftung – familie hat zukunft, die vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration unterstützt wird. Mehr Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: http://www.hessenstiftung.de/termine/neue-vereinbarkeit.htm

Familie ist in, die Geburtenrate so hoch wie seit den 80ern nicht mehr. Und: nicht nur junge Mütter, sondern auch Väter oder Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen fordern mehr Zeit für ihre Familien.

Darauf reagieren Unternehmen in Hessen mit unterschiedlichen Konzepten. Familienfreundlichkeit gehört für viele selbstverständlich zu einer guten Arbeitgebermarke dazu. Aber: Es gibt noch Hausaufgaben. Denn laut einer Jobzufriedenheitsstudie plant derzeit jeder zehnte Arbeitnehmer einen Jobwechsel wegen der Vereinbarkeit.

Was können Unternehmen tun? Wie gehen andere in Hessen mit dem Thema um? Wie können beispielsweise auch im Schichtbetrieb flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle funktionieren? Wie können Chefs ihre Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung unterstützen? Oder anders: Wie gelingt sie, die sogenannte „Neue Vereinbarkeit“?

Im Trend: Unternehmensgründerin mit Kindern

Immer mehr Mütter werden zu Unternehmerinnen, sog „Mompreneurs“. Lt. einer Studie der KfW ist der Anteil von Frauen an den Gründungen von 34 Prozent im Jahr 2002 auf 40 Prozent in 2016 gestiegen. 40% dieser Gründerinnen, d.h. 105.000 Frauen haben minderjährige Kinder im Haushalt. Somit sind die so genannten Mompreneurs für jede sechste Gründung in 2016 verantwortlich.
16 Prozent dieser Mütter sind alleinerziehend.

Diese Entwicklung ist gegenläufig zum allgemeinen Trend sinkender Unternehmensgründungen: von 1,5 Mio. 2002 auf 672.000 im Jahr 2016. Dieser negative Trend bei den Gründungen wird auf die allgemein gestiegenen Jobchancen auf dem Arbeitsmarkt zurückgeführt. Weil diese Chancen von Müttern kleiner Kinder weit weniger genutzt werden können, ist es nachvollziehbar, dass ihr Anteil an den Unternehmensgründern wächst. Da viele Frauen vor einer Gründung nicht gearbeitet haben, sind bei ihnen Notgründungen häufiger (d.h. weil es keine bessere Erwerbsalternative gibt). Sie gründen außerdem vermehrt im Nebenerwerb, mit weniger Wochenstunden, mit geringerem Einsatz von Finanzmitteln und haben seltener Beschäftigte als Männer.

Hauptgrund für die Mompreneurs eine Firma zu gründen ist eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die sie durch ihre Selbständigkeit erreichen wollen.

Bei den Start-Ups durch Mütter lassen sich folgende Unterschiede zu anderen Gründerinnen feststellen: Mompreneurs setzen sich Grenzen bei der Arbeitszeit (im Vollerweb arbeiten sie durchschnittlich 36 Wochenstunden) und konzentrieren sich häufiger regional und in Dienstleistungsberufen. Gleichzeitig nutzen sie Förderkredite und BA-Zuschüsse besser, haben mehr MitarbeiterInnen bzw. MitgründerInnen und sind ambitionierter in ihrem Unternehmenswachstum als Frauen ohne Kinder.

Mehr zur Studie:https://www.kfw.de/KfW-Konzern/KfW-Research/Mompreneurs.html